Ulrike von Pilar

Die promovierte Mathematikerin Dr. Ulrike von Pilar hat als Dozentin in Tübingen, Brüssel und Hongkong unterrichtet, bevor sie 1988 in Hongkong für den UNHCR als Schul- und Arbeitskoordinatorin in den Lagern der vietnamesischen Bootsflüchtlinge tätig war. 1991 begann ihre humanitäre Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen in Brüssel. Sie war Gründungspräsidentin und langjährige Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland und hat im Rahmen dieser Arbeit Tibet/China, Ruanda, Darfur/Sudan, Afghanistan, Pakistan und später die Zentralafrikanische Republik, Kenia, Süd-Afrika, den Tschad und Jordanien besucht. 1999 wurde Ärzte ohne Grenzen in Anerkennung ihrer bahnbrechenden humanitären Arbeit der Friedensnobelpreis verliehen. Von 2006 bis 2008 war Ulrike von Pilar Landeskoordinatorin eines HIV/Aids-Projektes in Malawi und von 2009 bis 2012 Vorstandsmitglied von Ärzte ohne Grenzen in Großbritannien und Ostafrika. Von 2012 bis 2017 hat sie das Advocacy-Team von Ärzte ohne Grenzen geleitet. Seit 2018 ist sie Mitglied im Stiftungsrat der Maecenata-Stiftung. Ulrike von Pilar war Dozentin im Rahmen des NOHA-Masterstudiums für humanitäre Hilfe an der Universität Bochum und hat eine Reihe von Artikeln und ein Buch über humanitäre Fragestellungen geschrieben.

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